27 Oktober 2016

Travel: Zell am See {Siegmund-Thun-Klamm}

Während mein Freund und ich zusammen in Österreich waren, hat uns irgendwie das Wanderfieber gepackt. Warum auch immer, aber wir waren so dermaßen aktiv, dass wir schon selbst überrascht waren.
An Tag drei haben wir uns deshalb auf zu Siegmund-Thun-Klamm gemacht. Dort haben wir Naturgewalten von ihrer spektakulärsten Seite erlebt. Wie in einer Märchenwelt erschienen die schroffen Felsen, das bemooste Holz und das rauschende Wasser. Wirklich beeindruckend, welche Wucht das Wasser aufbringen kann, wenn man die Schluchten, die es in die Felsen getrieben hat, betrachtet. Bis zu 32 m tief hat sich die Kapruner Ache bisher auf ihrem 320 m langen Weg durch die Sigmund-Thun-Klamm eingeschnitten und markante Glättungen, Strudeltöpfe und Kolke hinterlassen. Dieser noch heute andauernde Vorgang dokumentiert den jüngsten Abschnitt der Entstehungsgeschichte des Kapruner Tales. In der Späteiszeit war das Kaprunertal nämlich von einem mächtigen Gletscher bedeckt. Langsam talwärts fließend bearbeitete dieser den Mais- und Bürgkogel und hinterließ einen Taleinschnitt, in welchem man heute wirklich wunderbar Urlaub machen kann.
Wir waren mehr als begeistert. Allerdings darf man sich auch darauf gefasst machen, eine Portion Wasser abzukriegen, was aber nicht weiter schlimm ist. Im Gegenteil - mein Freund und ich haben uns köstlich amüsiert. Das Kapruner Naturspektakels ist definitiv einen Besuch wert. Wir waren überwältigt.

Bei einem Spaziergang um denn anschließenden Klammsee haben wir danach noch die Gegend erkundet und die Ruhe genossen. Besonders die Babyenten hatten es mir hier angetan. Mittags haben wir uns dann noch ganz untypisch einen Burger gegönnt, bevor wir uns auf zum weltbekannten Schrägaufzug und den Stauseen gemacht. Darum soll es jedoch im nächsten Post gehen.
Entschuldigt bitte die Bilderflut, aber ich bin ein großer Fan der Fotos und meiner Meinung nach bringen sie die besondere Stimmung der Klamm super rüber.








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