27 Oktober 2016

Travel: Zell am See {Siegmund-Thun-Klamm}

Während mein Freund und ich zusammen in Österreich waren, hat uns irgendwie das Wanderfieber gepackt. Warum auch immer, aber wir waren so dermaßen aktiv, dass wir schon selbst überrascht waren.
An Tag drei haben wir uns deshalb auf zu Siegmund-Thun-Klamm gemacht. Dort haben wir Naturgewalten von ihrer spektakulärsten Seite erlebt. Wie in einer Märchenwelt erschienen die schroffen Felsen, das bemooste Holz und das rauschende Wasser. Wirklich beeindruckend, welche Wucht das Wasser aufbringen kann, wenn man die Schluchten, die es in die Felsen getrieben hat, betrachtet. Bis zu 32 m tief hat sich die Kapruner Ache bisher auf ihrem 320 m langen Weg durch die Sigmund-Thun-Klamm eingeschnitten und markante Glättungen, Strudeltöpfe und Kolke hinterlassen. Dieser noch heute andauernde Vorgang dokumentiert den jüngsten Abschnitt der Entstehungsgeschichte des Kapruner Tales. In der Späteiszeit war das Kaprunertal nämlich von einem mächtigen Gletscher bedeckt. Langsam talwärts fließend bearbeitete dieser den Mais- und Bürgkogel und hinterließ einen Taleinschnitt, in welchem man heute wirklich wunderbar Urlaub machen kann.
Wir waren mehr als begeistert. Allerdings darf man sich auch darauf gefasst machen, eine Portion Wasser abzukriegen, was aber nicht weiter schlimm ist. Im Gegenteil - mein Freund und ich haben uns köstlich amüsiert. Das Kapruner Naturspektakels ist definitiv einen Besuch wert. Wir waren überwältigt.

Bei einem Spaziergang um denn anschließenden Klammsee haben wir danach noch die Gegend erkundet und die Ruhe genossen. Besonders die Babyenten hatten es mir hier angetan. Mittags haben wir uns dann noch ganz untypisch einen Burger gegönnt, bevor wir uns auf zum weltbekannten Schrägaufzug und den Stauseen gemacht. Darum soll es jedoch im nächsten Post gehen.
Entschuldigt bitte die Bilderflut, aber ich bin ein großer Fan der Fotos und meiner Meinung nach bringen sie die besondere Stimmung der Klamm super rüber.








23 Oktober 2016

Travel: Zell am See {Schmittenhöhe}

Direkt am Tag nach meiner letzten Prüfung  haben mein Freund und ich uns Urlaub gegönnt. Am Freitag gebucht und bereits am Sonntag ging es los - das nenn ich mal spontan. Und soll ich euch was sagen? Ich würde es wieder so machen, denn die paar Tage Auszeit waren wunderbar. Ich hätte nicht gedacht, dass mir ein Urlaub in den Bergen so sehr gefallen würde. Im Nachhinein würde ich es aber jedem einzelnen von euch ans Herz legen, einen Abstecher in die Alpen zu machen. Man muss nämlich gar nicht so weit weg fahren oder gar fliegen, um wunderschöne Erinnerungen mitzunehmen. In den nächsten Tagen oder wohl eher Wochen werde ich euch nun also mit Beiträgen über unsere Zeit in Zell am See zuspamen. Los geht's!

Am zweiten Tag in Zell am See haben wir uns das erste Mal auf in die Berge gemacht.
Und was ist dabei naheliegender als dem Hausberg von Zell am See einen Besuch abzustatten? Genau aus diesem Grund haben wir uns bereits früh morgens zur Talstation der Schmittenhöhe begeben, wo wir mit Hilfe der dortigen Seilbahn den Gipfel erklommen haben. Oben angekommen war es doch etwas kühl, aber der Ausblick war Entschädigung genug. Auch wenn es leider ein bisschen neblig war, konnten wir trotzdem die Aussicht auf über 30 Dreitausender sowie auf den Zeller See, den Talkessel und das Saalachtal genießen. Auch die am Gipfel angesiedelten Elisabethkapelle zum Gedenken an Kaiserin Elisabeth haben wir besucht und eine Kerze angezündet.
Von dort aus haben wir dann die Gegend über die Höhenpromenade erkundet. Auch hier konnten wir wunderbar über den Zeller See blicken und Zeit in der Natur verbringen. Angekommen am Sonnkogel haben wir spontan beschlossen, doch nicht mit der Sonnkogel- und der Sonnenalmbahn ins Tal zu fahren, sondern die Hälfte der Strecke zu Fuß zu gehen. Im Nachhinein ein großer Fehler. Zwar haben wir bewusst die flachere Strecke gewählt, trotzdem war diese noch so steil, dass wir am Tag drauf mit einem Muskelkater vom aller feinsten bestraft wurden. Geschadet hat es uns aber trotzdem bestimmt nicht. Mit der Sonnenalmbahn haben wir schließlich das letzte Stückchen ins Tal zurückgelegt. 






20 Oktober 2016

Bewerbungstipps #3: Das Outfit

Heute gibt es denn letzten Post zum Thema Bewerbungstipps für euch. Für viele vielleicht der wichtigste Punkt, aber im Grunde einfach die Kirsche auf dem Eis.
Was bringt euch ein selbstsicheres, überzeugendes Auftreten, wenn ihr im Schlafanzug mit bunten Farbspritzern auftaucht. Richtig! Rein gar nichts. Denn wer einmal einen negativen Stempel aufgedrückt bekommen hat, wird diesen so schnell nicht mehr los. Also lieber auf Nummer sicher gehen und das gelingt euch so:



Lieber overdressed als underdressed
Meiner Meinung ist dies die mit Abstand wichtigste Regel. Ich persönlich bin lieber etwas schicker als meine Gesprächspartner gekleidet, als wenn ich mich unwohl fühle, weil ich das Gefühl habe, überhaupt nicht in die Runde zu passen.

Schwarz weiß geht immer
Ich würde eher nicht zu extrem grellen Farben greifen, sondern versuchen, möglichst seriös und kompetent zu wirken. Schwarz-weiße Kleidung ist dabei immer eine Option. Eine dunkle Hose, eine weiße Bluse und ein Blazer sind immer eine gute Wahl. Ob der Blazer nun schwarz, grau oder bunt ist, ist natürlich Geschmackssache. Bei 30°C im Schatten kann man auf diesen auch definitiv verzichten, solang das Oberteil elegant genug wirkt.

Weniger ist mehr
Was das Make-up betrifft, so solltet ihr dieses eher dezent halten. Keine leuchtend roten Lippen, kein Liedstrich mit Wing bis zum Mond. Ihr wollt doch nicht aussehen, als seid ihr in den Malkasten gefallen. Ein natürliches, frisches Make-up, mit welchem ihr euch wohl fühlt und ihr selbst sein könnt, ist mit Sicherheit die richtige Wahl.

These shoes are made for Walking
Diese Schuhe sind zum Gehen gemacht. Exakt! Ihr könnt durchaus Schuhe mit Absatz tragen, aber definitiv keine 20cm-Hacken. Ihr sollt souverän wirken und das werdet ihr nicht, wenn ihr mit ein paar harmlosen Stufen oder einem Teppich zu kämpfen habt. Wählt einfach Schuhe, die bequem sind und in denen ihr euch frei bewegen könnt. Für einen Bürojob oder wie in meinem Fall einen Ingenieurberuf sind meiner Meinung nach jedoch seriöse Schuhe angebracht, also keine dreckigen Chucks oder ausgelatschten Nikes. Schlichte, saubere Flats sind jedoch durchaus eine Option.

Sauber und faltenlos
Das sollte eure Kleidung defintiv sein. Ein Tomatensoßenfleck auf einer weißen Bluse macht sicherlich keinen guten Eindruck. Auch eure Klamotten zu büglen, schadet nicht. Ebenso Zähne putzen nicht vergessen! Mohnsamen zwischen den Zähnen sind absolut nicht schön anzusehen. Aber da ihr all das mit Sicherheit auch im Alltag beachten werdet, braucht ihr euch also wirklich nicht den Kopf zerbrechen.

Seid einfach ihr selbst und verhaltet euch auch so, dann kann absolut nichts schief gehen!


Die Details zu den Teilen in der Collage findet ihr auf meiner Polyvore-Seite.

Bildquellen:
http://www.prettydesigns.com/30-voguish-work-combination-ideas-office-ladies/
http://www.styleoholic.com/21-eye-catchy-girl-work-outfits-spring-summer/
https://lookastic.de/damenmode/wie-kombinieren/bluse-mit-knoepfen-schwarze-enge-jeans-
schwarze-pumps-hellbeige-umhaengetasche-dunkelbraune/5276
http://www.sortra.com/30-chic-and-stylish-interview-outfits-for-ladies/

15 Oktober 2016

Bewerbungstipps #2: Das Vorstellungsgespräch

Weiter geht es mit meiner Bewerbungstipps-Reihe. Wenn ihr die erste Hürde gemeistert habt und zu einem Herstellungsgespräch eingeladen worden seid, dürft ihr definitiv stolz auf euch sein. Offensichtlich habt ihr mit eurer Bewerbung überzeugt. Nun müsst ihr aber mit eurer Persönlichkeit bestechen. Wie euch das gelingt, erzähle ich euch heute.


Die Vorbereitung
Die richtige Vorbereitung ist die halbe Miete. Hierfür müsst ihr euch über das Unternehmen informieren. Dies gelingt zum einen über die Homepage, zum anderen aber auch über Google, denn so erfahrt ihr auch Details zu aktuellen Entwicklungen und Pressemitteilungen. Eure Gesprächspartner werden Fragen über den Betrieb stellen, also seid vorbereitet.
Übliche Fragen sind:

  • Welches Firmenstandorte gibt es, gibt es Mutter- oder Tochterfirmen?
  • Wie ist die Rechtsform (AG, GmbH, KgaA etc.)?
  • Kennen Sie die Produktpalette?
  • Wie ist die derzeitige Marktposition und wie hat sie sich entwickelt?
  • Wer sind die Konkurrenten des Unternehmens?
  • Wie ist die derzeitige wirtschaftliche Lage? Werden gerade neue Produkte/Services erstellt oder Geschäftszweige aufgegeben?
  • Wie hoch ist die Mitarbeiterzahl? Wird Personal eingestellt oder entlassen?
  • Expandiert das Unternehmen ins Ausland/wohin? Gibt es dort Niederlassungen?
  • Welches Image hat die Firma/wird durch die Werbung und die Öffentlichkeitsarbeit transportiert?
  • Was wissen Sie über die Firmenphilosophie und evtl. auch über die Einstellung zu wichtigen Themen (Charity, Umweltschutz, Personal)

  • Auch über eure Gesprächspartner könnt ihr Infos einholen, aber wichtig ist defintiv, dass ihr ihre Namen kennt, denn ansonsten könnte es peinlich werden.
    Des Weiteren solltet ihr euch mit euch selbst befassen. Fragen zu eurem Charakter werden euch nicht erspart bleiben. Überlegt euch, was eure Stärken und Schwächen sind und was eure Persönlichkeit ausmacht. Wie geht ihr mit Herausforderungen um? Wovor habt ihr am meisten Angst? Wann wurdet ihr das letzte Mal kritisiert und wie seid ihr damit umgegangen? Wie verhaltet ihr euch in Stresssituationen? Usw.
    Bedenkt außerdem, wie lange ihr für die Anreise braucht. Unpünktlichkeit ist der größte Fehler, den ihr machen könnt. Seid lieber eine halbe Stunde zu früh da, als fünf Minuten zu spät, denn das macht einen mehr als schlechten Eindruck. Informiert euch über die Anfahrt und eventuelle Baustellen und Umwege, denn auch diese können Zeit fressen.
    Auch eure Bewerbungsunterlagen sollte ihr euch nochmal zu Gemüte führen, denn auch Fragen hierzu sind wahrscheinlich. Erwähnt also nichts, das nicht der Wahrheit entspricht, denn hier kommt es definitiv raus.

    Das Gespräch
    Seid höflich. Lächelt und achtet auf einen freundlichen, aufgeschlossenen Ausdruck. Sprecht langsam und deutlich. Achtet auf direkten Augenkontakt und eine aufrechte Körperhaltung, denn ansonsten wirkt ihr leicht einschüchterbar und unsicher. Spielt nicht mit euren Haaren oder an euren Fingern herum, denn das zeugt von Nervosität. Wichtig ist auf jeden Fall, aufmerksam zu zu hören, direkt auf die Fragen zu antworten und nicht um den heißen Brei herumzureden. Haltet keinen Monolog und fallt eurem Gesprächspartner nicht ins Wort. Macht unbedingt euer Handy aus!
    Und macht euch nicht verrückt, denn ihr sitzt auch nur normalen Menschen gegenüber. Es wird defintiv nicht so schlimm, wie ihr euch vorstellt.


    Ich wünsche euch viel Erfolg!

    09 Oktober 2016

    Bewerbungstipps #1: Die Bewerbung

    Für meine letzte Woche Semesterferien bzw. die einzige Woche, die ich wirklich zur freien Verfügung hatte, hatte ich mir so einiges vorgenommen. Mit der Vorbereitung von Blogposts bin ich ziemlich gut vorangekommen, sodass ihr euch auf einige spannende Beiträge freuen dürft.

    Während meines Praktikums habe ich mich intensiv mit dem Schreiben von Bewerbungen verfasst. Da nächsten Sommer mein Praxissemester bevorsteht, habe ich mich mit einigen Unternehmen in Kontakt gesetzt und mich beworben. Lieber zu früh, als zu spät. Lieber habe ich die Auswahl aus mehreren verschiedenen Praktikumsplätzen, als zuletzt irgendeine Stelle annehmen zu müssen, die mich im Grunde gar nicht interessiert, nur weil die besten Praktika bereits vergeben sind.
    Aufgrund der Anzahl an Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch, die ich bisher erhalten habe, denke ich, habe ich mich beim Verfassen der Bewerbung ganz gut geschlagen. Meine Tipps zur perfekten Bewerbung möchte ich heute gerne mit euch teilen.


    1. Die Kontaktaufnahme
    Zuerst müsst ihr euch natürlich Gedanken darüber machen, bei welchen Unternehmen ihr euch überhaupt bewerben wollt. Vielleicht kennt ihr schon bestimmte Betriebe, die euch interessieren, oder ihr habt über Freunde oder Familienmitglieder von ihnen erfahren. Fragt am besten Leute, die sich in der Branche auskennen, nach ihrer Meinung. Sie können euch Firmen empfehlen oder von ihnen abraten. Auch die Karrierebörse eurer Hochschule bzw. Universität ist immer eine guter Ansprechpartner.
    Haben ein paar Unternehmen euer Interesse geweckt? Sehr gut! Nun müsst ihr euch mit den Verantwortlichen in Kontakt setzten. Recherchiert am besten auf der Homepage der Betriebe und informiert euch über ihr Tätigkeitsfeld sowie die zuständigen Personen aus der Personalabteilung. Am besten ruft ihr einfach an. Es kommt wesentlicher besser an, wenn man sich zuvor telefonisch erkundigt und ein kurzes Gespräch geführt hat, als wenn man einfach eine Bewerbung hinschickt, ohne sich je ausgetauscht zu haben. Wichtig ist hier, dass ihr herausfindet, an wen ihr die Bewerbung genau richten müsst, denn eine Bewerbung mit "Sehr geehrte Damen und Herren" zu beginnen, zeugt nicht gerade von viel Engagement. Hilfreich ist hier auf jeden Fall, wenn ihr euch bereits vor dem Telefonat Fragen überlegt, die ihr gerne stellen würdet. Ich habe mir hier z.B. ein Worddokument erstellt, in dem ich für jede Firma eine kleine Tabelle mit den jeweiligen Fragen angelegt habe. Erstens vergisst man so nichts und zweitens hat man während des Gesprächs nicht Zeit für großartig viele Notizen. Erkundigt euch auf jeden Fall, ob eher eine Bewerbung per Post oder per Mail (meistens der Fall) bevorzugt wird und wie die E-Mail-Adresse lautet. Auch worauf im Hinblick auf den Inhalt der Bewerbung Wert gelegt wird, solltet ihr erfragen. Wichtig ist natürlich, immer schön freundlich und höflich zu bleiben, aber das sollte selbstverständlich sein.

    2. Das Deckblatt
    Der erste Eindruck zählt. Also verpasst eurer Bewerbung ein ansprechendes Äußeres. Geht unbedingt zum Fotografen, denn man wird den Unterschied sehen. Am besten lasst ihr euch das Foto als Datei aushändigen, da das Einscannen die Qualität extrem vermindert. Mal ganz abgesehen davon, dass es sich dabei um einen Verstoß gegen das Urheberrecht handelt. Im Internet findet ihr einige Vorlagen, von denen ihr euch inspirieren lassen könnt. Kopiert aber am besten nicht eins zu eins, da Personaler die klassischen Vorlagen bestimmt kennen. Vergesst aber auf gar keinen Fall, eure Kontaktdaten anzugeben.

    3. Das Anschreiben
    Hier könnte ihr euch in das rechte Licht rücken. Überzeugt das Unternehmen, warum genau ihr der Richtige für diesen Job seid. Der grundlegende Aufbau sieht wiefolgt aus: Warum diese Stelle/dieser Beruf? Warum ich? Warum dieses Unternehmen? Daran könnt ihr euch orientieren. Bezieht euch direkt auf die Stellenangabe und geht auf diese ein. Greift Formulierungen auf und erklärt warum, ihr perfekt für diesen Job und diese Aufgaben geeignet seid und die Anforderungen erfüllt. Wichtig ist, dass ihr euch nicht nur über den grünen Klee lobt, sondern das Ganze auch mit Beispielen hinterlegt. Erwähnt Praktika, in welchen ihr bereits Erfahrungen gesammelt habt und vielleicht Gefallen an bestimmten Tätigkeiten gefunden habt. Informiert euch über das Unternehmen und geht gezielt darauf ein. Verwendet keine allgemein gültigen Aussagen, denn Personaler erkennen, dass diese Bewerbungen dann universal auf viele Unternehmen angewendet werden können und das macht definitiv keinen guten Eindruck. Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsfehler sind sowieso ein absolutes No-Go. Sie werfen ein schlechtes Licht auf euch und eure Arbeitsweise. Achtet darauf, dass die Formatierung stimmt und die Personalpronomen groß geschrieben sind. Am besten lasst ihr jemanden Korrektur lesen, da man selbst häufig Fehler überliest.

    4. Der Lebenslauf
    Dieser sollte tabellarisch aufgebaut und unbedingt lückenlos sein. Gebt darin persönliche Daten, Bildungsweg inklusive Schulabschluss und Praxiserfahrungen an. Hier erwähnt ihr am besten auch, in welchen Bereich ihr eingesetzt und was eure Aufgaben waren. Auch weitere Aktivitäten (Schülerausstausch, Teilnahme an außerschulischen Seminaren, etc,) und Fähigkeiten bzw. Kenntnisse (Sprachen, MS-Office, etc.) solltet ihr hier ansprechen. Heutzutage ist es jedoch nicht mehr üblich, Details über die Eltern anzugeben. Checkt zuletzt auf jeden Fall, ob die persönlichen Angaben stimmen, denn wenn diese nicht korrekt sind, kann euch das Unternehmen nicht kontaktieren.

    5. Die Anlagen
    Aktuelles Notenblatt, Abschlusszeugnis, Praktikumsnachweise usw. finden hier ihren Platz. Ihr müsst auf jeden Fall jede Tätigkeit, die ihr im Lebenslauf erwähnt habt, belegen können. Ansonsten wirkt ihr unglaubwürdig.

    6. Die Unterschrift
    Ganz wichtig! Diese dürft ihr auf gar keinen Fall vergessen. Unterschrieben wird sowohl das Anschreiben als auch der Lebenslauf. Da mittlerweile Bewerbungen per Mail üblich sind, scannt ihr sie am besten ein. Inzwischen gibt es ja genügend Programme, um eure Unterschrift in guter Qualität in eurer Dokument einzufügen.



    7. Der Rahmen
    Wenn ihr eure Bewerbung per Post verschicken wollt, besorgt ihr euch am besten eine richtige Bewerbungsmappe, keinen Schnellhefter oder ähnliches. Auch hier gibt es mehr als instabile Exemplare. Nehmt lieber ein paar Euro mehr in die Hand, denn eine ansprechende Bewerbungsmappe macht definitiv einen besseren Eindruck, als eine, die jeden Moment auseinander fällt. Versendet ihr eure Bewerbung per E-Mail, dann fügt alle Dokumente zu einer PDF-Datei zusammen. Hierfür gibt es mittlerweile viele kostenlose Programme. Diese Datei fügt ihr nun als Anhang in eure E-Mail ein. Auch dort müsst ihr euch förmlich, höflich und respektvoll verhalten. Erwähnt, um welche Stelle ihr euch bewerbt und was sich in der Anlage befindet. Vergesst auf gar keinen Fall eure Kontaktdaten.


    Beherzigt ihr all meine Tipps, kann gar nichts mehr schief gehen. Viel Glück!

    Bildquellen: Unsplash

    05 Oktober 2016

    New In: Autumn Favourites

    Da ich in den Semesterferien acht Wochen lang ein Praktikum absolviert habe, war bereits ein Großteil meiner freien Tage verplant. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich so nicht sonderlich viel in meinen Ferien unternehmen konnte. Trotzdem war ich im Urlaub und meine Wochenenden waren umso vollgepackter. Ich bereue es aber auf gar keine Fall, mich für das Praktikum entschieden zu haben, denn es hat mir unglaublichen Spaß gemacht, ich habe viel gelernt und wurde wieder einmal in meiner Studienwahl bestätigt.
    Am ersten freien Montag nach meinem Praktikum habe ich mich zur Belohnung dann aber in Begleitung meiner Mutter auf zum Shoppen gemacht und mich für die kommende Herbst- und Wintersaison eingedeckt. Ein paar kuschelige Pullover und Schals haben nämlich defintiv noch einen Platz in meinem Kleiderschrank verdient. Meine Errungenschaften möchte ich euch heute zeigen. 90% meiner Ausbeute ist tatsächlich von der Marke Only, da diese schon immer zu meinen Favoriten zählt und auch preislich noch absolut im Rahmen liegt. Los geht's!

    Die beiden flauschigen Pullis sind von Only und ich LIEBE sie! Sie sind so unglaublich weich, ich könnte sie den ganzen Tag anfassen. Der altrosa Pulli überzeugt vor allem durch seine außergewöhnliche Farbe. Der graue hingegen besticht durch seinen besonderen Schnitt - etwas kürzer, kastig und mit angedeuteten Fledermausärmeln
    Die extrem kuschelige, etwas längere, dunkelgraue Weste ist perfekt für kältere Herbstabende geeignet und auch das schlichte rostrote Langarmshirt sieht durch die Farbe wunderbar herbstlich aus. Beides von Only und Basics, die ich nicht mehr missen möchte.
    Zugegeben ich bin ein riesengroßer Schalfan. Am liebsten würde ich von jedem Shoppingtrip einen mit nach Hause nehmen, aber irgendwann würde mein Schrank dann wohl nur noch aus Schals bestehen, was auch wieder nicht so ganz optimal wäre. Schals sind auch ein Grund, warum ich mich bereits so auf die kühleren Jahreszeiten freue, denn so trage ich meine persönliche Kuscheldecke immer mit mir herum. Der rot-blau-beige ist - was für eine Überraschung - von Only. Der grau-weiße hingegen - und das ist tatsächlich eine Überraschung - ist von Takko. Er ist so unfassbar weich und fühlt sich so gut an, dass ich ihn am liebsten gar nicht mehr ablegen würde. Zudem passt er zu fast jeder Outfit-Kombination. Definitiv ein absoluter Glückskauf!

    02 Oktober 2016

    Heimspiel 2016: Andreas Gabalier Mountain Man Open Air in Schladming



    Mit einem echten Highlight meiner Semesterferien melde ich mich nach meiner doch etwas länger ausgefallenen Blogpause (dazu in einem anderen Post mehr) bei euch zurück. Zusammen mit ein paar Freundinnen habe ich mich nämlich auf nach Schladming gemacht, um das dort stattfindende Andreas Gabalier Konzert zu besuchen. Und was soll ich sagen? Ich war begeistert!

    Bei uns in Bayern ist der liebe Andi ja sowieso eine ganz große Nummer. Auf allen Dorf- und Volksfesten wird zu "Hulapalu" und "I sing a Liad fia di" lautstark mitgegrölt und das Tanzbein geschwungen. Und im Namen aller Mädls muss auch ich gestehen, dass er definitiv nicht schlecht anzuschauen ist. Darum waren wir auch alle sofort Feuer und Flamme, als uns die Möglichkeit geboten wurde, sein Konzert zu besuchen.
    Perfekt ausgestattet, bestens gelaunt und natürlich in Tracht gekleidet bestiegen wir also den Bus, der uns nach Österreich bringen sollte. Bereits während der Fahrt verbreiteten wir top Stimmung und stimmten uns mit der richtigen Musik und ein paar selbstgemachten Likören auf das anstehende Open Air ein. Am Ziel angekommen begaben wir uns sofort zum Konzertgelände, um möglichst gute Plätze zu ergattern. Da wir bereits nachmittags Schladming erreicht hatten, verbrachten wir die restlichen Stunden bis zur Show auf dem Zielhang in der Sonne und versuchten, nicht zu schmelzen, was bei den vorherrschenden Temperaturen absolut nicht selbstverständlich war. Als dann jedoch die Vorbands begannen, dem Publikum einzuheizen, und schließlich Andi die Bühne betrat, war dies jedoch alles sofort vergessen.
    Die Stimmung war absolut gigantisch. So etwas habe ich noch nie erlebt. Stellt euch vor, 30.000 Menschen stehen hinter euch die Planai hinauf auf dem Zielhang und schmettern seine Hits mit. Gänsehaut pur! Hinzu kommt, dass es ja quasi Andreas' Heimspiel war. Schließlich stammt er aus der Steiermark und das Steirerland liegt im unglaublich am Herzen. Dies hat man bei der Hymne auf sein Heimatland deutlich zu spüren bekommen. Dass er seinen Onkel, welchem das Lied ursprünglich gewidmet war, mit auf die Bühne geholt hat, hat zusätzlich von seine Heimatliebe und Verbundenheit gezeugt. Auch Partystimmung war vorprogrammiert und das ganze Skistadion bebte, als er "Hulapalu" zum Besten gab. Er beherrscht es definitiv, eine Bombenlaune zu verbreiten und sein Publikum anzuheizen. Als er beispielsweise einen weiblichen Fan auf die Schultern nahm und sie selbst einen Song anstimmen durfte, waren wir allesamt vollkommen aus dem Häuschen. Trotzdem wirkt Andi überhaupt nicht abgehoben. Als er z.B. kurz den Text vergaß oder die Song-Reihenfolge durcheinanderbrachte und auf das falsche Lied überleitete, wurde er mir nur noch sympathischer. Schließlich gab er selbst zu, bei seinem Heimspiel nach langer Zeit mal wieder richtig nervös gewesen zu sein.
    Aber auch die Gefühle kamen nicht zu kurz. Vom Heiratsantrag auf der Bühne bis hin zum Lichtermeer auf der Planai - Gänsehaut garantiert! Den krönenden Abschluss bildete "Amoi seng ma uns wieder" zu Ehren seiner kürzlich verstorbenen Großmutter. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir die Tränen in den Augen standen. Die Emotionen in der Luft konnte man beinahe greifen.

    Letztendlich waren wir aber doch froh, als wir uns wieder auf zum Bus machen konnte, denn unsere Füße schmerzten extrem. Da wir Karten für die Leit'n hatten, standen wir die komplette Show über in einer ziemlichen Schräge, was mit enormer Rutschgefahr und schmerzenden Schuhen verbunden war. Das alles hat diesem fantastischen Erlebnis aber keinen Abbruch getan und war mit ein paar Radler intus definitiv zu verkraften.
    Andi, ich komme auf jeden Fall wieder!