31 Oktober 2015

Happy Halloween #4: Merry Memories

Als krönenden Abschluss meiner Happy-Halloween-Reihe gibt es heute noch einen etwas persönlicheren Post von mir. Viel Spaß!

Vor kurzem habe ich mir Gedanken über meine Kindheit gemacht und festgestellt, wie schön ich es eigentlich hatte, auf dem Land aufzuwachsen. Wenn ich heute die Kleinen im Kindergarten mit ihren Smartphones rumspielen oder auf einem iPad herumtippen sehe, bin ich doch froh darüber, dass ich noch draußen Verstecken, Fangen und Völkerball gespielt habe und Fahrrad, Inliner, Einrad usw. gefahren bin. Solche Erinnerungen machen mich immer wieder glücklich und deshalb möchte ich in der neuen Rubrik Memory Monday hin und wieder ein paar Geschichten aus meiner Kindheit mit euch teilen. Vielleicht macht es euch ja Spaß, euch gemeinsam mit mir zu erinnern...

Heute geht's um Halloween. Und warum? Nun ja, es passt perfekt zur Happy-Halloween-Reihe und heute ist es auch schon wieder so weit. Die Kürbisse werden ausgepackt, die Süßigkeiten hervorgeräumt und kleine Gespenster und Zauberer damit beschenkt. Ich find's immer wieder süß, wenn ich die Tür öffne und mir dann so goldige Geister gegenüberstehen, die mir mit "Süßes sonst gibt's Saures" drohen. Das zaubert mir immer automatisch ein Lächeln auf die Lippen.
Ich erinnere mich noch gut daran, als ich selbst an fremden Türen sturmgeläutet habe, sobald es dunkel wurde. Ich war zwar nicht immer besonders kreativ, was meine Kostüme anging, aber trotzdem war es immer ein Heidenspaß. Mal war ich als Zauberer mit Spinne im Gesicht unterwegs, mal als Geist und ein anderes Mal sogar als Kürbis (dabei wär' ich fast erstickt - andere Geschichte :D ). Stundenlang hab ich mit Freunden dann in der Finsternis unsere Nachbarschaft unsicher gemacht und mich mit Süßigkeiten für das nächste Jahrzehnt eingedeckt. Später sind wir dann alle um einen großen Tisch gesessen und haben die Leckereien unter uns aufgeteilt. Wenn ich an die Vorfreude und die Aufregung denke, die ich die Stunden vorher gespürt habe, kommt es mir vor, als wäre es erst gestern gewesen, als ich noch sehnsüchtig darauf gewartet habe, dass endlich die Sonne untergeht. Tagelang hab' ich vorher mit meinen Freunden überlegt, als was wir uns verkleiden könnten und schlussendlich mussten wir doch immer auf etwas Einfaches zurückgreifen, weil für ein aufwändigeres Kostüm einfach keine Zeit mehr blieb. Nichtsdestotrotz war es immer eines der lustigsten Ereignisse des ganzen Jahres, auf das ich immer schon Tage vorher hingefiebert habe. Irgendwie vermisse ich die alten Zeiten, als ich mir noch über nichts mehr Gedanken machen musste als über mein Halloween-Kostüm und einfach unbeschwert leben konnte. Da möchte man doch wirklich noch mal Kind sein...

28 Oktober 2015

Happy Halloween #3: Kostüm-Ideen

Was darf bei einer Happy-Halloween-Reihe auf gar keinen Fall fehlen? Richtig! Die passenden Kostüme. Für mich persönlich ist dies immer der schwierigste Part, da ich bei solchen Dingen einfach nur extrem unkreativ bin. Zum Glück habe ich Freunde mit einer ausgeprägten Fantasie. Häufig wählen wir deshalb auch Gruppen-Kostüme, da es viel mehr Spaß macht, sich gemeinsam zum Deppen zu machen.
Hier also ein paar Vorschläge meinerseits.

Sugar Skull
So habe ich mich vor 1,5 Jahren selbst zu Fasching verkleidet und es war super cool. Das Schminken dauert eigentlich gar nicht so lange, v.a. wenn man sich gegenseitig hilft. Hinzu kommt, dass wir - wie auf dem ersten Foto - nur eine Gesichtshälfte bemalt haben. Klamottentechnisch kann man eigentlich anziehen was man will, wir haben uns jedoch für einen ausgestellten schwarzen Rock entschieden. Das Oberteil blieb jedem selbst überlassen.
Auf elle.com findet ihr ein Tutorial, welches euch Schritt für Schritt das Make-Up erklärt.

Zombie Bride
Als ich auf Pinterest nach Kostüm-Ideen gesucht habe, bin ich auf viele tolle Vorschläge gestoßen, u.a. auf dieses Tutorial hier. Ich finde diese Zombie-Braut sieht super aus. Ich bin immer ein Fan von Kostümen, hinter denen nicht allzu viel Aufwand steckt und wofür man nicht Unmengen von Geld ausgeben muss. Für das Make-Up muss man sich natürlich ein paar passende Kosmetikartikel in der nächsten Drogerie besorgen, aber was das Outfit betrifft, sind einem wieder einmal keine Grenzen gesetzt. Ich würde hierzu ein weißen Kleid tragen. Natürlich kann man es noch mit roter Farbe authentischer gestalten, wobei das meiner Meinung nach nicht mal unbedingt sein müsste.

Bandits
Ich weiß, dieses Kostüm ist weder furchteinflößend noch gruslig, aber ich fand die Idee einfach zuckersüß. Wenn man auf der Suche nach passenden Ideen Google durchstöbert, stößt man auf viele Verkleidungen, die meiner Meinung nach nicht hunderprozentig zu Halloween passen, sondern eher in die Kategorie Fasching gehören. Das liegt v.a. daran, dass Halloween in den USA schon beinahe als Karneval zelebriert wird. Ich habe deshalb gezielt nach Kostümen gesucht, die etwas besser zur Thematik passen als Minions oder Playboy-Bunnys. Banditen finde ich nicht ganz so abwegig. Außerdem benötigt man für diese Verkleidung nicht allzu viel. Eine schwarze Hose besitzt so gut wie jeder, ebenso schwarze Schuhe. Ein gestreiftes Oberteil kann man sich günstig bei H&M besorgen und eine schwarze Mütze ist auch relativ leicht zu bekommen. Eine schwarze Maske für die Augen gibt es in jedem Kostümgeschäft oder man bastelt einfach selber eine aus schwarzem Karton. Ein passende Tasche könnt ihr entweder kaufen, selber gestalten oder ihr lasst sie einfach weg. Obwohl sie natürlich super zum Süßigkeiten Einsammeln geeignet ist.


Bildquellen:
Sugar Skull: hier, hier
Zombie Bride: hier
Bandits: hier

25 Oktober 2015

Happy Halloween #2: Kürbissuppe

Heute geht's gleich mal lecker weiter mit dem nächsten Halloween-Post. Ich möchte euch nämlich eines meiner liebsten Herbstrezepte vorstellen: eine Kürbissuppe. Meine Oma baut seit Jahren in ihrem Garten Kürbisse an und versorgt uns so jeden Herbst mit den orangen Bombern. Deshalb gibt es bei uns, seit ich denken kann, ab Oktober regelmäßig diese leckere Suppe und mittlerweile kann ich sie auch selbst zubereiten.

Zutaten:
1 Knoblauchzehe
1 halbe Zwiebel
etwas Butterschmalz
1 Pfund Kürbis
Wasser
Zucker, Salz, Ingwer, Curry, Brühe, scharfes Gewürz (mein Onkel hat uns mal eins aus Thailand mitgebracht; schaut einfach was ihr zuhause habt)
2-3 Karotten
3 kleine Kartoffeln
Milch

Zuerst muss der Kürbis mit Knoblauch, Zwiebel und Butterschmalz angedünstet werden. Zum Ablöschen verwendet ihr etwas Wasser. Nun müssen je nach Geschmack die Gewürze hinzugefügt werden. Natürlich ist es kein Muss, der Suppe eine gewisse Schärfe zu verpassen, jedoch gibt ihr das meiner Meinung nach den entscheidenden Kick. Anschließend gebt ihr die klein gewürfelten Karotten und Kartoffel hinzu und lasst das Ganze so lange kochen, bis das Gemüse weich ist. Jetzt kann die Suppe püriert und für die Cremigkeit ein wenig Milch dazugegeben werden. Zuletzt könnt ihr bei Bedarf noch nachwürzen. Am besten schmeckt die Suppe mit etwas Schmand.
Simpel, aber unglaublich lecker! Probiert's aus!


22 Oktober 2015

Happy Halloween #1: Links with love

Aus aktuellem Anlass habe ich beschlossen, eine Post-Reihe zum Thema Halloween zu starten. Die restlichen Oktoberwochen werde ich euch also regelmäßig mit passenden Rezepten, Dekoideen, Kindheitserinnerungen usw. zu diesem Thema versorgen. Ich bin gespannt, wie ihr meine Idee findet.
Anstatt für Deko, Essen, Kostüme, usw. einzelne Beitrage zusammenzustellen, habe ich im heutigen Post einfach all diese Themenbereiche zusammengefasst, sodass ihr gleich das Wichtigste auf einen Blick zu sehen bekommt. Deswegen gibt es heute ein paar Linksmit passenden DYS, Rezepten etc. Schaut doch einfach mal rein! Ich habe noch so viele andere tolle Sachen gefunden, sodass es mir ziemlich schwer gefallen ist, mich zu entscheiden.


Diese Skeleton-Cupcakes finde ich wirklich super süß. Obwohl sie eigentlich ein bisschen spooky sein sollten, möchte man sie am liebsten auf der Stelle vernaschen. Die werden auf jeden Fall demnächst ausprobiert.


Bei Vera auf nicestthings könnt ihr gleich mehrer DIYs zum Thema Halloween nachbasteln. Ich finde besonders die Teelichter super süß, da sie nicht zu übertrieben wirken, wobei die Fledermäuse auch etwas haben. Macht euch am besten selbst ein Bild!

Als ich auf der Suche nach Halloween-Nailart war, bin ich auf Jen's Video gestoßen. Darin präsentiert sie gleich fünf kinderleichte Tutorials, darunter Frankenstein, Vampire, gruselige Augen, Skulls und bunte Monster. Für eine gelungenes Halloween-Outfit ein absolutes Muss!
Ich habe lange nach einem passenden Tutorial für ein Halloween-Makeup gesucht. Als ich dieses Video (leider norwegisch - glaub ich zumindest :D - aber trotzdem verständlich) dann gesehen habe, hatte ich sofort wieder Erinnerungen an den Fasching vor ein paar Jahren im Kopf. Ein paar Freundinnen von mir haben sich damals nämlich ebenfalls als Zombis verkleidet und sich die Augen so ähnlich geschminkt, wobei sie jedoch noch zusätzlich weiße Kontaktlinsen getragen und sich einen Reißverschluss ins Gesicht geklebt haben. Standesgemäß haben sie natürlich ihre weißen Outfits mit roter Farbe eingesaut, sodass sie wirklich authentisch aussahen. Ich war absolut begeistert. Mit diesem Makeup seit ihr auf jeden Fall auf jeder Party ein Hingucker.

18 Oktober 2015

My bucket list

Vor kurzem habe ich euch das Buch The Thirty List von Eva Woods vorgestellt und ich muss ehrlich zugeben, dass mich genau dieses Werk zu diesem Post inspiriert hat. Patricks und Rachels Listen, um über den Trennungsschmerz und die trübe Stimmung vor der Scheidung hinwegzukommen, haben mich nachdenklich gemacht. Nachdenklich darüber, was ich in meinem Leben noch erreichen will, was ich erleben und auf keinen Fall verpassen möchte.
Und ich muss sagen, darüber habe ich mir bisher noch nie Gedanken gemacht. Ich war immer jemand, der einfach unbeschwert in den Tag hinein lebt. Deshalb war es wirklich eine Herausforderung für mich, mir zu überlegen, wo ich mich in ein paar Jahren sehe.
Ich versuche euch nun einfach daran teilhaben zu lassen.

Reisen
Ich bin von der Vielfalt der Welt fasziniert. Unglaublich verschiedene Menschen und Kulturen gibt es zu entdecken. Genau aus diesem Grund möchte ich etwas von dieser Welt sehen, Neues kennenlernen, reisen. Natürlich ist es schön, Urlaub zu machen, aber von einem reinen Strandurlaub kann man einfach nicht so viele wunderbare und kunterbunte Erinnerungen mitnehmen. Darum möchte ich alleine und mit guten Freunden am liebsten die ganze Welt bereisen. Einfach das Wichtigste in einen Rucksack packen und los geht's. Besonders begeistern mich Australien und Neuseeland sowie die USA und Lateinamerika.


Mein Studium mit einer 1 abschließen
Ich war schon immer gut in der Schule und habe auch mein Abitur mit sehr gut abgeschlossen. Aus diesem Grund sind meine Ansprüche an mich selbst enorm hoch. Ich weiß, dass ich mich deswegen häufig selbst zu sehr unter Druck setzte und manchmal darunter zusammenbreche. Während der Prüfungszeit bin ich deshalb auch immer äußerst gereizt. Ich selbst merke das meist nicht einmal richtig, aber meine Lieben weisen mich des Öfteren darauf hin. Im Nachhinein tut mir das auch leid, aber ich erwarte nun mal einfach sehr viel von mir. Deshalb möchte ich auch mein Studium so gut wie möglich abschließen. Es gibt sehr viele Ingenieure, weshalb ich mich natürlich vom Rest unterscheiden und durch mein Können überzeugen möchte. Und ein bisschen Ehrgeiz schadet ja nie...
 
 

Ein Festival besuchen
Ich weiß, dieser Wunsch klingt etwas absurd, aber ich finde ein Festival ist ein Erlebnis, welches jeder in seinem Leben erlebt haben sollte. Unter freiem Himmel bzw. im Zelt übernachte, den Sternenhimmel betrachten, durch die Nacht tanzen, die Musik genießen, einfach zusammen mit Freunden Spaß haben. Ich freue mich jetzt schon darauf.


Mir ein Tattoo stechen lassen
Bis jetzt war ich immer ein zu großer Schisser, was das angeht. Aber ich bin ja auch noch jung und wenn ich mir schon etwas für immer unter die Haut stechen lasse, soll es auch eine Bedeutung für mich haben - etwas, was mich mein Leben lang begleiten soll und an dem ich mich nicht satt sehe. Es muss auch gar nicht besonders groß oder an einer Stelle sein, die gleich für jeden sichtbar ist, sondern soll einfach nur für mich sein.


Eine Familie gründen
Ich liebe meine Familie. Ich bin mit einer riesigen Verwandtschaft aufgewachsen und habe auch sehr viel Kontakt zu ihr. Jeden Geburtstag, jedes Weihnachten feiern wir zusammen. Aus diesem Grund möchte auch ich später eine Familie. Ich will einfach glücklich mit meinen Lieben sein, Erinnerungen mit ihnen teilen und mich wohl fühlen. Irgendwann möchte ich auch einmal heiraten. Ich finde den Gedanken einfach schön, sich gemeinsam zu entscheiden, das Leben miteinander zu bringen. Wie wohl jedes Mädchen, träume ich von einer romantischen Hochzeit in weiß. Momentan bin ich glücklich vergeben. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Über Kinder habe ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht. Aber falls ich mal Mutter werden sollte, möchte ich mindestens zwei Kinder, da ich nichts schöner finde als den Zusammenhalt unter Geschwistern.




































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Mit Tieren leben
Ich bin ein absolut tierverrückter Mensch. Schon als Kind bin ich über den Bauernhof meiner Großeltern getobt und habe mich mit den kleinen Häschen und Kätzchen beschäftigt. Auch jetzt habe ich eine Katze, die mich schon seit 9 Jahren durch mein Leben begleitet. Ich könnte mir kein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Es gibt keine besseren Seelentröster und niemand liebt so bedingungslos. Ob Katzen oder Hunde oder auch Pferde - Tiere sind meine Leidenschaft.
Tanzen
Ich tanze wirklich für mein Leben gerne. Ob am Wochenende in den Clubs oder zuhause mit dem Staubsauger in der Hand. Deshalb möchte ich gerne an einem Tanzkurs teilnehmen. Mich begeistern Hip Hop, Zumba und im Grunde alles, wo man sich auspowern kann. Wer weiß, vielleicht kann ich auch mal meinen Liebsten zu einem Tanzkurs überreden. Gemeinsam macht das Ganze doch noch einmal viel mehr Spaß.


































Im Ausland leben
Von meiner Liebe für Reisen habe ich euch bereits berichtet. Ich möchte aber auch, Städte kennenlernen und nicht als reiner Tourist entdecken. Ich stelle es mir besonders aufregend vor, in einem fremden Land zu leben, zu arbeiten und am Alltag der dortigen Menschen teilzunehmen. Ich stelle mir das unglaublich spannend vor.
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Kochen lernen
Ich kann kochen. Mehr oder weniger. Oder besser gesagt, ich kann mir warme Mahlzeiten zubereiten, sodass ich nicht verhungere. Aber als Kochen würde ich das ganze nicht so wirklich bezeichnen. Ich kann zwar einfache Gerichte kochen - Schnitzel, Lasagne, Käsespätzle - aber so richtig anspruchsvolle Rezepte überfordern ich dann doch. Deshalb wären ein Kochkurs oder vielleicht einfach nur gemeinsames Kochen mit meiner Mama oder Oma doch bestimmt ein Anfang.
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Meine Freunde nie verlieren
Ich hoffe, dass ich auch später noch sagen kann, dass meine Freunde eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen, dass wir uns nie auseinander gelebt und gemeinsam viele Erinnerungen gesammelt haben. Gibt es denn etwas schöneres als Freunde seit der Kindheit? Meine beste Freundin kenne ich schon seit der ersten Klasse und ich liebe es, mit ihr über Erlebnisse aus unserer Kindheit zu plaudern. Ich hoffe, dass das auch mit meinem restlichen Freundeskreis für immer so bleiben wird.


Selbstbewusst und zufrieden sein
Ich weiß, ich bin noch jung und es liegt noch so einiges vor mir. Ich werde noch viele Erfahrungen sammeln und hoffentlich irgendwann glücklich mit meinem Erreichten sein. Ich hoffe, dass ich irgendwann sagen kann, dass ich mit mir zufrieden bin und selbstbewusst für mich einstehen kann. Mit sich selbst im Reinen zu sein, sollte meiner Meinung nach das Ziel für jeden sein.

15 Oktober 2015

Eva Woods: The Thirty List


Während meines Urlaubs auf Mallorca, stieß ich bei meiner Suche nach einem strandtauglichen Buch auf "The Thirty List" von Eva Woods. Ich habe mich bewusst für diese Lektüre entschieden, da sie mir anhand des Klappentextes leicht, unterhaltsam und witzig erschien. Das zuckersüße Cover hat natürlich auch eine Rolle spielt. Das Auge liest ja schließlich mit, oder?
Als ich dann am Strand vor mich hinbrutzelte, mein Freund neben mir mit seinem Sonnenbrand kämpfte und mit der Hitze überfordert war, habe ich also zu lesen begonnen...
...und konnte nicht mehr aufhören. Kennt ihr das, wenn ein Kapitel zu Ende ist, ihr aber unbedingt noch das nächste beginne müsst, obwohl ihr eigentlich hundemüde oder total ausgeplant seid? So erging es mir nämlich. Mein Liebster musste regelmäßig auf mich warten, weil ich unbedingt noch diese eine Seite lesen musste.
Bevor ich euch aber jetzt noch weiter vorschwärme, gibt's jetzt eine kurze Inhaltsangabe und ein Fazit meinerseits.


Arbeitslos, pleite und kurz vor der Scheidung - Rachel führt nicht gerade ein Leben nach ihren Vorstellungen. Der Umzug in das Hinterzimmer des mürrischen Single-Dads Patrick ist daher nur der Gipfel des Eisbergs.
Die ewige Listen-Macherin braucht also einen Plan - eine ganze Reihe an Herausforderungen, um über ihre Scheidung hinwegzukommen - von Sushi-Kurs bis hin zu Stand-up-Comedy. Doch als Patrick ihr hilft, jede Aufgabe auf ihrer List abzuhaken, wird Rachel mit einem viel größeren Problem konfrontiert:
leben und lieben - ohne Checklist. 


Wie anhand des Titel zu vermuten ist, wimmelt es im Buch gerade so von Listen. Diese sind wirklich unglaublich witzig formuliert und auch Rachel selbst ist unfassbar sympathisch. Man fühlt sich, als wäre man ein Teil der kleinen Familie rund um Patricks goldigen Sohn Alex und Familienhund Max und nimmt am Alltag der vier Teil.
Besonders unterhaltsam sind die Aufgaben auf der Checkliste, die Rachel und Patrick gemeinsam mit Rachels Freunden meistern müssen. Fallschrimspringen, Klettern, ein Tattoo - nichts bleibt ihnen erspart.
Doch wie sollte es anders sein? Gemeinsame Erlebnisse schweißen zusammen.

"If you can't go back, you have to move forward."



12 Oktober 2015

Mallorca Snapshots

Heute bekommt ihr den letzten Post zu meinem Mallorca-Urlaub zu sehen. Ich wollte gerne noch ein paar Schnappschüsse mit euch teilen, die ich auch u.a. auf Instagram gepostet habe, und ein kleines Resümee ziehen. Los geht's!


Beim Hinflug habe ich dieses Foto beim Start geschossen. München bei Nacht ist wirklich fantastisch. // Am ersten Abend haben wir die Gegend erkundet und sind auch ein paar Künstler gestoßen, die absolut Unglaubliches aus Sand zaubern.


Ein paar Gläschen Sangria haben wir uns natürlich auch gegönnt. // Am Strand ist eine kleine Abkühlung natürlich auch immer erwünscht. Dieser Frozen Yoghurt war einfach ein Traum. // Ein Paar Fotos aus Cala Figuera musste ich natürlich auch teilen. Ein unfassbar schönes Fleckchen Erde.




Die Strände in S'Illot und Sa Coma sind wirklich traumhaft. Wie im Paradies.



        Kristallklares Wasser in Cala Figuera. // Beim Rückflug habe ich noch diesen tollen Schnappschuss gemacht.
Adiós Mallorca!
Nun möchte ich noch ein paar abschließende Worte zu meinem Urlaub auf Mallorca verlieren. Mein Freund und ich haben wirklich eine wunderbare Woche auf der Balearen-Insel verbracht. Unser Hotel war super, wir haben uns sehr wohl gefühlt und sind voll auf unsere Kosten gekommen. Die Buchten, die Strände und die Umgebung waren traumhaft. Eine kleine Auszeit auf dieser wundervollen Insel kann ich euch also nur wärmstens ans Herz legen.

10 Oktober 2015

Panorama-Tour

Wie ich euch schon im letzten Mallorca-Post mitgeteilt habe, haben mein Freund und ich unseren Urlaub über Neckermann gebucht. Gleich am ersten Tag fand deshalb eine Willkommensveranstaltung des Reiseveranstalters statt, wo wir über verschiedene Ausflüge informiert wurden.
Da wir auch etwas von der Insel sehen und nicht jeden Tag bei uns im Hotel verbringen wollten, haben wir uns deshalb entschieden, an der Panorama-Tour teilzunehmen. Diese war zum einen die günstigsten Tour - obwohl 55€ meiner Meinung schon teuer genug ist - und erschien uns anhand der Erläuterungen des Reiseleiters am unterhaltsamsten.

Am Freitag Morgen wurden wir deshalb von einem Bus und unserem äußerst sympathischen Reiseleiter Manfred abgeholt. Im Laufe des Tages besuchten wir nun den traumhaften Ort Cala Figuera, einen typisch spanischen Markt in Llucmajor, kehrten in einem Restaurant in Palma ein, begutachteten den Mega Park und bestaunten die Kathedrale von Palma. Im Anschluss ging es weiter nach Puerto Portals, dem Yachthaften Mallorcas und zum Abschluss nach Manacor zu einer Likörverkostung.


Zu Beginn machten wir uns auf in den Süden der Insel. Cala Figuera entpuppte sich als einer der schönsten Orte, die ich bisher besuchen durfte. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie unfassbar schön und ruhig es dort ist. Der kleine Fischerhafen ist unglaublich idyllisch und die Aussicht atemberaubend.



In Llucmajor ging es dann auf einen spanischen Markt. Zuerst hatte ich den Eindruck, es handelt sich dabei um einen kleinen, süßen Flohmarkt. Dort konnte man wirklich alles erwerben, was man sich irgendwie vorstellen konnte. Ich war schon in Versuchung, ein kleines Häschen mitzunehmen. Mein Freund konnte mich gerade noch davon abhalten.
Dieser entwickelte sich dann jedoch zu einem typischen Touristen-Markt, wo man gefälschte Markenware kaufen konnte. Zum Glück schloss sich daran dann aber ein weiterer spansicher Markt an, wo man frisches Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch kaufen konnte. Dieser war wundervoll. Mein Freund und ich haben uns durch all die Köstlichkeiten probiert und das schöne Wetter genossen. Wenn ihr in Spanien seit, müsst ihr unbedingt den dortigen Serrano-Schinken kosten.





Im Anschluss fuhren wir weiter nach Palma. Zuerst ging es zum Mittagessen, was in Ordnung aber nicht besonders war. Dann fuhren wir weiter zum Mega Park. Wenn man auf Mallorca ist, muss man natürlich dem Ballermann einen Besuch abstatten. Ehrlich gesagt hat es mir dieser aber nicht wirklich angetan. In der Nachsaison wimmelte es nur so von gealterten Stammtischen und der Mega Park im Oktoberfest-Style wirkte wie ein billiger Abklatsch unserer Volksfeste. Der Strand ist zudem ziemlich verdreckt und überlaufen.
Mit dem Bus ging es dann noch zur berühmten Kathedrale von Palma, welche wir jedoch nur von der Ferne aus begutachten konnten.

Anschließend fuhren wir weiter nach Puerto Portals. Puerto Portals ist sozusagen der Hotspot der Reichen und Schönen auf Mallorca. Der Yachthaften ist wirklich überwältigend. Eine Millionen-Yacht nach der anderen. Von den Ferraris und Porsche fange ich gleich gar nicht. Unglaublich.
 




Bevor wir uns dann auf den Heimweg machten, besuchten wir noch Manacor, wo uns eine Likör-Verkostung erwartete.


Letztendlich war es ein schöner Tag, an dem wir die verschiedenen Seiten von Mallorca kennenlernen durften. Das ruhige, idyllische Cala Figuera, der laute, chaotische Ballermann und das protzige Puerto Portals. Mallorca ist einfach eine Insel mit den verschiedensten Facetten.

04 Oktober 2015

Hotel Smartline Mariant

Bevor ich ein paar Eindrücke meines Mallorca-Urlaubs mit euch teile, möchte ich heute ein paar Worte über unser Hotel auf der Balearen-Insel verlieren.

Preis-Leistung:
Wir haben die Woche im Hotel Smartline Mariant in S'Illot verbracht. Das Hotel Mariant ist ein 3-Sterne Hotel, welches preislich wirklich im Rahmen liegt. Da sowohl mein Freund als auch ich finanziell nicht allzu flexibel sind, haben wir uns für ein verhältnismäßig günstiges Hotel entschieden und wurden nicht enttäuscht.

Hotel/Zimmer:
Das Hotel wird gerade renoviert. Lobby, Bar, Rezeption, Speisesaal, Pool und ein Teil der Zimmer sind bereits erneuert worden. Wir haben deshalb bewusst ein neues Comfort Plus-Zimmer gebucht, da wir auf keinen Fall in einer alten Absteige hausen wollten. Die Zimmer sind qualitativ natürlich nicht extrem hochwertig, aber trotzdem ganz schön und auch gemütlich eingerichtet. Besonders die indirekte Beleuchtung hat mir gut gefallen. Die Betten hingegen sind für geplagte Rücken nicht wirklich geeignet, aber man kann schließlich nicht alles haben. Grundsätzlich sind sowohl Lobby, Rezeption, Pool, Speisesaal als auch Terrasse ansprechend eingerichtet und sauber.



Service:
Der Service an der Bar und im Restaurant sind super. Man muss nie lange auf ein Getränk warten und auch am Buffet wird immer alles sofort aufgefüllt und dreckiges Geschirr verräumt.
Die Angestellten an der Rezeption sind freundlich und sprechen auch ziemlich gutes Deutsch bzw. sind z.T. sogar deutsch.
Was mich jedoch enorm gestört hat, war die Tatsache, dass das Hotel aufgrund technischer Probleme überbucht war, weswegen man uns zuerst unser Zimmer verweigert hat. Stattdessen wollte man uns im Nachbarhotel in einer Abstellkammer ohne Fenster, ohne abgetrenntes Bad und mit Klappbetten einquartieren. Wir haben uns jedoch verständlicherweise geweigert - so etwas hätten nicht einmal Cocktails umsonst und W-LAN im Zimmer wett gemacht - und haben schließlich doch unser gebuchtes Zimmer erhalten.
Grundsätzlich ist das W-LAN im Hotel wirklich in großer Kritikpunkt. Man muss sich jeden Tag einen neuen W-LAN-Code an der Rezeption abholen, um sich in der Lobby einloggen zu können, was jedoch die meiste Zeit nicht funktioniert. Wir haben deshalb zusätzlich W-LAN im Zimmer dazugebucht. Dieses hat in der Lobby und im Speisesaal einwandfrei funktioniert, in unserem Zimmer jedoch nicht wirklich.























Pool/Strand:
Der Pool ist klein, aber ausreichend. Für Kinder ist ein Teil abgetrennt. Am Pool sind eigentlich immer genügend Liegen vorhanden und auch Schatten spendende Schirme gibt es genug.
Vom Hotel aus erreicht man fußläufig zwei Buchten. Beide sind wirklich schön und auch das Wasser ist sauber. Persönlich gefällt mir die Bucht von S'Illot besser, da sie kleiner und weniger überlaufen ist als die von Sa Coma. Auch das Wasser dort ist sauberer. Man kann an beiden Buchten Liegen, Sonnenschirme und Tresore ausleihen, was uns jedoch zu teuer war. Stattdessen haben wir uns zwei Luftmatratzen gekauft und diese als Liegen genutzt. Da wir erst sehr spät in den Urlaub geflogen sind, konnten wir natürlich keine extreme Hitze erwarten. Nichtsdestotrotz war das Wetter trotzdem schön und warm genug zum Baden. Am Strand war es jedoch häufig sehr windig, weswegen ich euch empfehlen würde, eher vormittags an den Strand zu gehen. Andererseits war der Wellengang aufgrund des Windes ziemlich stark, was aber beim Baden ziemlichen Spaß gemacht hat.



































Essen/Trinken:
Da wir all inclusive gebucht hatten, gab es für uns morgens, mittags und abends ein Buffet. Über das
Essen könnte ich wirklich nicht klagen.
Zum Frühstück gab es Obst, Müsli, Wurst, Käse, Gemüse, Rührei, Spiegelei, gekochtes Ei, Speck, Würstchen und eine große Auswahl an Gebäck. Zu Trinken gab es verschiedene Kaffeespezialitäten sowie Säfte.
Zu Mittag- und Abendessen gab es immer eine Auswahl an nationalen Gerichte, wie Paella, Tintenfisch, Muscheln, Scampi etc. sowie Salate und Gerichte, die jeder mag, wie z.B. Spaghetti, Schnitzel usw. Als Dessert wurden verschiedene Cremes, Pudding, Kuchen, Gebäck, Eis und Obst angeboten.
Zwischendurch konnte man sich rund um die Uhr Sandwiches sowie Getränke an der Bar holen und nachmittags gab es Eis sowie Kaffee und Kuchen.
An der Bar haben wir alkoholfreie und nationale alkoholische Getränke, wie z.B. Sangria, erhalten. Cocktails waren leider nicht mit inbegriffen, was mich jedoch nicht sonderlich gestört hat.



Bars/Restaurants/Cafés/Shopping:
Die Lage des Hotel ist ziemlich gut. Im Umkreis befinden sich viele Cafés, Restaurants, Bars und kleine Geschäfte. Abends haben wir uns des Öfteren einen Cocktail gegönnt oder sind durch die vielen Shops geschlendert. Oft wurde auch Live-Musik angeboten oder es gab kleine Märkte, wo man ziemliche Schnäppchen machen konnte. Im Hotel selbst war zweimal ein DJ zu Gast. Dieser war nicht gerade der Wahnsinn, nichtsdestotrotz haben viele Leute getanzt und es war eigentlich immer etwas los.


Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich angemessen finde und ich das Hotel Mariant guten Gewissens weiter empfehlen kann. Wir waren wirklich rundum zufrieden.
Gebucht haben wir übrigens über Neckermann. Von der Neckermann-Website stammen auch die Fotos (abgesehen vom Strand- und Essensfoto). Die Organisation war tadellos und auch das Angebot an Ausflügen war groß. Dazu aber später mehr.

Bildquelle: http://www.neckermann-reisen.de


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01 Oktober 2015

Travel Essentials

Hasst ihr Kofferpacken auch so sehr wie ich?
Da ich die letzte Woche auf Mallorca verbracht habe, blieb mir das ganze Chaos aber natürlich nicht erspart. Packen dauert bei mir immer eine gefühlte Ewigkeit, da ich mich nie entscheiden kann, was ich denn nun eigentlich mitnehmen möchte. Dieses Dilemma endet schließlich immer darin, dass ich viel zu viel einpacke und letztendlich Probleme damit habe, meinen Koffer zu zu bekommen, was natürlich nicht wirklich verwunderlich ist. Wer bracht auch 10 verschiedene Blusen, 5 kurze und 3 lange Hosen, 5 Kleider und und und...
Theoretisch ist mir das auch bewusst, aber in der Praxis gestaltet sich das Ganze schon etwas schwieriger.

Deshalb möchte ich euch heute meine kleine Checklist für Reisen vorstellen, die ich vor meinem Mallorcaurlaub erstellt habe. Ich finde es immer hilfreich, sich vorher einen Überblick zu verschaffen, was man denn alles mitnehmen möchte. Schließlich bietet ein Koffer nur begrenzt Platz und auch an die Gewichtsbeschränkungen gilt es sich zu halten. Los geht's!