27 September 2015

Rezept: Birnenkuchen

Der Herbst beginnt nun langsam. Die Sonne steht tiefer und verbreitet warmes und goldenes Licht. Das heißt auch, dass es wieder einiges an Obst zu ernten gibt. Erst letzte Woche habe ich eimerweise Äpfel eingesammelt, die überall im Garten verstreut lagen. Auch eine beachtliche Menge an Birnen hat sich inzwischen angesammelt.
Aus diesem Grund gibt es heute ein Rezept für einen Birnenkuchen für euch.


Zutaten:

Mürbteig:
200g Mehl
75g Butter
1 Ei
75gPuderzucker
1 Msp. Backpulver

Füllung:
500g Quark
150g Puderzucker
1 Päckchen Vanille-Pudding
1 Ei
2 Eigelb
1 Päckchen Vanillezucker
Saft einer halben Zitrone
5 EL Öl
460 ml Milch
Birnen

Topping:
3 Eiweiß
50g Puderzucker


Für den Teig alle angegebenen Zutaten verkneten und den fertigen Teig in einer Kuchenform gleichmäßig verteilen. Mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft und anschließend ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Für die Füllung Quark, Puderzucker, Vanille-Pudding, Ei, Eigelb, Vanillezucker, Zitronensaft und Öl verrühren und dann die Milch hinzugeben.
Die Birnen in kleine Stücke schneiden, auf dem Teig verteilen und die Füllung darübergießen.
Daraufhin muss das Ganze bei 175° für 65 Minuten in den Ofen.
Für das Topping 3 Eiweiß zusammen mit dem Puderzucker zu Eischnee schlagen, auf dem Kuchen verteilen und nochmals 5 Minuten backen.

24 September 2015

The perfect birthday gift

Heute geht es um eine Frage, die bestimmt schon jeden von euch des Öfteren beschäftigt hat und auch in Zukunft häufig eine Rolle spielen wird. Was schenke ich jemandem zum Geburtstag? Persönlich soll es sein, aber auch kreativ und lustig. Leichter gesagt als getan.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass Gutscheine immer gut ankommen. Geht es um das Geburtstagsgeschenk für einen guten Freund, ist es eine super Idee, mit anderen Freunden zusammen zu legen, da man dann einfach ein größeres Budget zur Verfügung hat und so meist etwas Spezielleres drin ist. Meine Freunde und ich haben es z.B. schon des Öfteren so gemacht, dass wir das Geld auf mehrere Gutscheine aufgeteilt haben: ein Essensgutschein, ein Shoppinggutschein, ein Kinogutschein, eine Actiongutschein, ein Wellnessgutschein. Die Gutscheine kann man dann immer den jeweiligen Wünschen des Geburtstagskindes anpassen und es ist für jeden etwas dabei. In meinem Freundeskreis haben wir z.B. jedem zum 18. einen Paintball-Gutschein geschenkt, sodass wir dann letztendlich alle zusammen spielen gehen konnten. Das Gleiche könnte man auch mit einem gemeinsamen Urlaub machen.
Was auch absolut zu empfehlen ist, ist Jochen Schweizer. Dort könnt ihr zwischen vielen verschiedenen Erlebnissen, wie z.B. Fallschirmspringen, Ballonfahren, Bungeejumping, Paintball, einem Crime Dinner, einem Wellnesswochenende, einem Fotoshooting und vielen anderen tollen Möglichkeiten wählen. Wenn ihr dem Beschenkten selbst die Wahl lassen wollte, könnt ihr zu Wertgutscheinen greifen. Eine andere Option sind die Erlebnis-Geschenkboxen. Bei diesen könnt ihr euch zwischen Boxen mit verschiedenen Themen, wie  Action & Abenteuer, Für große Jungs, Runter vom Sofa, Frauenträume uvm., zu verschiedenen Preisen entscheiden. Eine Freundin von mir ist beispielsweise ein absoluter Adrenalinjunkie, weshalb sie sich über einen Fallschirmsprung als Geschenk extrem gefreut hat. Individuelle Geschenke für Männlein und Weiblein findet ihr dort auf jeden Fall.

Wenn's was Lustiges sein soll, werdet ihr dort bestimmt auch fündig. Oft ist es aber auch hilfreich, selbst kreativ zu werden. Was würde euch gefallen? Was würde euch zum Lachen bringen? Eine gute Freundin von mir hat diesbezüglich vor kurzem wirklich den Vogel abgeschossen. Als wir beide auf den Geburtstag ihres Cousins eingeladen waren, hatten wir nicht den geringsten Plan, was wir denn verschenken sollten, bis ich schließlich dieses Foto erhielt:


Ich bin vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. Wunderhübsch, findet ihr nicht auch. Als waschechter Bayer ist es natürlich nie verkehrt, das Lieblingsgetränk immer dabei zu haben, v.a. wenn der Helm noch so eine tolle Farbe und Glitzerpuscheln hat. Ihr findet diesen "Coolen Biertransport für unterwegs" übrigens hier. Lest euch die Beschreibung durch und ich verspreche euch, eure Begeisterung wird keine Grenzen kennen. Man muss doch wirklich zugeben, dass das DER Partykracher schlechthin wäre. Natürlich haben wir uns im Endeffekt für ein anderes Präsent entschieden, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass J. das Ganze mit großem Humor genommen hätte und sich die Gäste darum geprügelt hätten. Und wer weiß, vielleicht hätte er die gleiche Spongebob-Trinkmützen-Assoziation gehabt wie ich.

20 September 2015

Off to Mallorca

Dies hier wird der letzte Post hier auf Uferlos sein, bevor es für mich ab in den Urlaub geht. Zusammen mit meinem Liebsten fliege ich nämlich am Dienstag nach Mallorca. Da der Ballermann als Pärchenurlaub natürlich nur bedingt als Urlaubsziel geeignet ist, haben wir uns für die Ostseite an der Cala Millior bzw. Sa Coma entschieden. Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen. Ich konnte mich nämlich lange Zeit nicht entscheiden, wohin es gehen sollte, weswegen mein Freund letztendlich die Entscheidung getroffen hat. Das Reisebüro hat uns ein frisch renoviertes Hotel empfohlen und aufgrund des ausgeprägten Hungers meines Begleiters haben wir schließlich all inclusive gewählt. Verhungern werden wir also definitiv nicht. Bleibt nur zu hoffen, dass uns das Hotelzimmer, der Strand und das Essen nicht enttäuschen. Da ich Studentin bin und meine bessere Hälfte momentan seinen Meister macht, sind wir finanziell momentan nicht allzu flexibel, weswegen wir ein eher günstigeres Hotel gewählt haben. Mal sehen, wie es uns letztendlich gefällt, aber ich in solchen Angelegenheiten eher ein Optimist.
Während meiner kleinen Auszeit hier auf dem Blog habe ich aber natürlich vorgesorgt und einige Posts vorbereitet.

Falls ihr noch irgendwelche Tipps für uns habt, was wir denn auf Mallorca unternehmen könnten, lasst es mich wissen. Für gute Ratschläge bin ich immer offen.
Ansonsten hört ihr in einer guten Woche wieder von mir. Adios amigos!

17 September 2015

Stur

Mir wirfst du vor, ich sei anstrengend und stur. Und was bist dann bitte du?
Du bist DAS Einzelkind par excellence. Du hast nie um etwas kämpfen müssen. Du hast immer das bekommen, was du dir in den Kopf gesetzt hast. Du hast nie - wirklich NIE - zurückstecken müssen. Und dann wagst du es, mir vorzuwerfen, ich sei selbstsüchtig? Ausgerechnet du, die nie eine andere Meinung akzeptieren kann.
Tut mir leid, aber das brauche ich mir nicht gefallen zu lassen. Ich weiß selbst, dass ich stur bin. Und ich weiß auch, dass das nicht eine meiner besten Eigenschaften ist. Oft genug wünsche ich mir, ich könnte diese Sturheit hin und wieder mal abschalten. Das würde mir bestimmt einige Diskussionen ersparen.
Ich weiß aber, dass man nicht nachtragend sein soll. Dass man auf Leute zugehen muss, um einen Streit zu beenden. Und genau das unterscheidet uns voneinander. Ich kann nachgeben, wenn ich will und wenn es sein muss.
Du versuchst es jedoch nicht einmal.



14 September 2015

6 Tipps zur Studienwahl

Aus aktuellem Anlass (Semesterstart steht kurz bevor) dachte ich mir, dass ich einen Post über Tipps zu Studienwahl veröffentlichen könnte, da das Thema bestimmt einige von euch beschäftigt. Ich selbst hätte diese Tipps wirklich gut gebrauchen können, da ich bei der Wahl selbst einige Fehler gemacht habe.
Macht es besser, ihr Lieben!


1. Was interessiert euch? Was macht euch Spaß?
Diese Fragen sind die ersten, die ihr euch stellen solltet. Darauf sollte eure Studienwahl basieren, denn was bringt euch ein renommierter Studiengang, wenn ihr euch zu Tode langweilt. Ihr müsst Spaß an eurem Studium haben, mit Freude dabei sein. Dann lernt es sich auch gleich viel leichter. Also was sind eure Lieblingsfächer? Was sind eure Hobbys? Wofür könnt ihr euch begeistern? Macht euch Gedanken darüber und überlegt, wie ihr das in einem Studium unterbringen könntet. Überlegt außerdem, ob euch der spätere Berufsalltag Spaß machen würde. Ein Studium kann noch so interessant sein, wenn die Arbeit danach stinklangweilig ist.

2. Macht Praktika! Sammelt Praxiserfahrung!
Wenn ihr euch mal für eine Richtung entschieden habt, solltet ihr unbedingt Praktika in diesem Bereich machen. Verschafft euch einen Einblick in euren Wunschberuf, schnuppert hinter die Kulissen. Nur so findet ihr heraus, ob dieser Job für euch geeignet wäre. Mal ganz abgesehen davon, dass ich Praxiserfahrung immer gut im Lebenslauf macht und ihr schon mit einem gewissen Vorwissen in euer Studium geht. Häufig ist zudem sogar ein Vorpraktikum von der Uni/Hochschule gefordert.

3. Checkt den Arbeitsmarkt!
Ihr solltet immer antizyklisch studieren. Sprich: wählt einen Studiengang aus, der nicht vollkommen überlaufen ist. Am besten recherchiert ihr die Studentenzahlen der einzelnen Studiengänge und vergleicht. Werft auch einen Blick auf den aktuellen Arbeitsmarkt. Werden überhaupt Jobs in diesem Bereich angeboten? Kannst du dir sicher sein, später einen Job zu finden? Denn was bringt dir beispielsweise ein Kunstgeschichte-Studium, wenn du später nichts damit anfangen kannst. Der ganze Aufwand umsonst. Macht euch außerdem Gedanken darüber, ob es euch etwas ausmacht, von zu Hause wegziehen zu müssen. Manche Branchen sind eben nur auf bestimmte Regionen begrenzt. Wenn euch das nichts ausmacht, dann nur zur. Seid ihr aber sehr heimatverbunden, dann solltet ihr euch besser zwei mal überlegen, ob ihr von eurem Studium zum Wegziehen gezwungen werden wollt.

4. Holt andere Meinungen ein!
Sprecht mir euren Eltern, Geschwistern, Freunden, Lehrern. Was denken Sie von eurem Studienwunsch? Halten sie euch dafür geeignet? Oft können Außenstehende das noch besser einschätzen als man selbst. Meine Mutter hat mir z.B. von Vornherein gesagt, dass ich eine absolut schreckliche Lehrerin abgeben würde (ich sag nur null Geduld!). Nicht dass ich das zuvor nicht schon gewusst hätte, aber eine Bestätigung von außen war trotzdem nicht schlecht.
Besucht vielleicht auch das Arbeitsamt. Sprecht mit Experten, Berufsberatern! Macht Eignungstests! Sie sind vom Fach und können bestimmt besser beurteilen, was euch wirklich liegen könnte.

5. Sucht nach Alternativen!
Verhindert ein zu hoher Numerus Clausus, dass ihr eurer Wunschstudium aufnehmen könnt? Könnt ihr euch auch vielleicht ein Studium in eurer Wunschstadt nicht leisten? Nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Es ergeben sich immer Alternativen. Ob andere ähnliche Studiengänge, andere schöne Städte und Unis. Vielleicht sogar ein anderes Land.
Eine Freundin von mir wollte z.B. immer unbedingt Psychologie studieren, der hohe NC hat ihr aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb hat sie sich einfach in Österreich beworben, denn Test absolviert und siehe da - nun studiert sie Psychologie in der Alpenrepublik.

6. Informiert euch rechtzeitig!
Ihr könnt nie zu früh damit beginnen, Informationen einzuholen. Für ein duales Studium müsst ihr euch beispielsweise meist schon ein Jahr vor Studienbeginn bewerben. Ebenso für Ausbildungsstellen. Verpasst nicht die Bewerbungsfristen der Unis und erst recht nicht die Immatrikulationsfristen. Informiert euch, ob ein Vorpraktikum benötigt wird. Nicht, dass es dann daran scheitert. Es ist besser zu gut informiert zu sein, also zu wenig.


Zusammenfassend möchte ich euch noch sagen, dass ihr euch nicht zu sehr stressen solltet. Geht entspannt an die ganze Sache heran und durchdenkt alles gut. Letztendlich wird jeder von euch seinen Weg finden. So war es schon immer und so wird es auch immer sein.
Viel Glück!

Bildquelle: weheartit

10 September 2015

Kinotipp: Southpaw

Letzen Freitag war ich mit meinem Liebsten im Kino. Seit Wochen schwärmt mir dieser nämlich von einem Box-Film vor, weswegen ich mich also letztendlich doch zu einem Kinoabend überreden ließ. Ich war zuerst etwas skeptisch, rechnete mehr oder weniger mit einem Schlägerfilm mit eher mangelhafter Story.
2 Stunden später war ich aber dann eines Besseren belehrt. Southpaw ist mit Abstand der beste Film, den ich dieses Jahr bisher gesehen habe. Mit treibt es immer noch die Tränen in die Augen, wenn ich daran denke. Und NICHT daran zu denken, ist beinahe unmöglich. Schon das ganze Wochenende spuken immer wieder Szenen des Film in meinem Kopf.   {Achtung Spoiler!}


This is about my family. I give you my everything.

Natürlich möchte ich euch noch nicht zu viel verraten. Daher kommt zuerst mal ein kleine Inhaltsangabe:
Billy „The Great“ Hope ist amtierender Halbschwergewichts-Champion und hat alles: Ruhm, Geld und eine wunderbare Familie. Seine schwere Jugend verbrachte er größtenteils in Kinderheimen - ein Schicksal, das er mit seiner Frau Maureen teilt. Nachdem Hope zum vierten Mal erfolgreich den Weltmeistertitel verteidigt hat, beginnt sich seine Frau, die über den neugewonnenen Luxus und das Wohl der Familie wacht, Sorgen um die Gesundheit ihres Mannes zu machen, der mehr und mehr harte Schläge einstecken muss. Gegen den Willen seines Managers Jordan Mains verordnet sie ihm eine einjährige Kampfpause. Doch dann kommt seine Frau Maureen bei einem tragischen Unfall ums Leben, worauf Hope den Boden unter den Füßen verliert. Seine angeblichen Freunde wenden sich von ihm ab, er stürzt in die Alkohol- und Drogensucht, verliert sein komplettes Vermögen, sein Hause und nicht zuletzt seine Tochter, die in die Obhut des Jugendamtes übergeben wird.
Southpaw handelt von Billys Kampf um sein altes Leben und seine Tochter, welchen er nur mit Hilfe seines neuen Trainers Tick Willis gewinnen kann.

The more you get hit, the harder you fight.

Wie ihr seht, ist die Story äußerst dramatisch. Ich kann euch nur raten, einen Vorrat an Taschentüchern mit in den Kinosaal zu bringen. Ich persönlich konnte während eines Großteil des Films die Tränen nicht zurückhalten und auch mein Freund musste ein paar Mal hart schlucken.
Nicht nur der Tod von Maureen ist extrem berührend, insbesondere wie Billy selbst und seine Tochter damit umgehen hat mich zutiefst bewegt. Billy muss sich auf einmal um all das kümmern, wofür zuvor seine Frau zuständig war und ist heillos überfordert. Hinzu kommen die extremen Schuldgefühle, die ihn plagen, da er eine Teilschuld am Tod seiner Frau trägt. Billy stürzt ab und verliert so auch seine Tochter. Aufgrund seiner Alkohol- und Drogensucht ist das Jugendamt der Meinung, diese wäre nicht mehr gut bei ihm aufgehoben. Dies bricht ihm das Herz. Southpaw ist nämlich im Grunde eine herzzerreißende Vater-Tochter-Geschichte. Billy erträgt es nicht, dass sich seine Tochter von ihm abwendet, ihn nicht sehen will, wenn er sie besuchen darf. Leilas Wut auf ihren Vater entlädt sich in einer höchst emotionalen Szene, in der sie ihren Vater anschreit, ihm sein Scheitern klar macht und sogar auf ihn los geht. Für mich persönlich waren dies neben dem Tod Maureens die schlimmsten Minuten des ganzen Film. Welcher Vater, welche Mutter will so etwas vom eigenen Kind hören. Ich würde diese Szene als endgültigen Wendepunkt des Films bezeichnen.
Billy beginnt nun sich zurück zu kämpfen, sein enormer Ehrgeiz und die Sehnsucht nach seiner Tochter treiben ihn an. Mit Hilfe seines neues Trainer Tick Williams, welcher ihm ganz neue Seiten an ihm aufzeigt, beginnt Billy, sich zurück zu kämpfen. Wortwörtlich.

Even if she hates you, you got to let her hate you, so she can feel better about ir, she can get better.

Zuletzt möchte ich noch ein paar Worte zu den Schauspielern und zum Soundtrack verlieren. Southpaw ist hochkarätig besetzt. Jake Gyllenhall zeigt eine absolut beeindruckende Leistung. Nicht nur die extremen körperlichen Anstrengungen, denen er sich für diesen Film stellen musste, sind überaus beeindruckend, auch emotional überzeugte er mich vollkommen.
Rachel McAdams in der Rolle der Maureen war mal wieder zauberhaft. Abgesehen davon, dass mir diese Frau schon seit jeher äußerst sympathisch ist, finde ich sie als Billys Frau wieder einmal hervorragend. Die Liebe zu ihrer Familie wird mehr als deutlich und insbesondere beim Gedanken an ihren Tod läuft es mir eiskalt den Rücken runter.
Forest Withaker zeigt sich, wie sollte es anders sein, von seiner besten Seite. Der selbstironische Tick Williams mausert sich im Laufe des Films beinahe zu meinem Lieblingscharakter. Er ist der erste, der - abgesehen von Maureen - in der Lage ist, Billy zu bändigen. Er bringt seine weiche Seite zu Vorschein, macht ihm zu einem verantwortungsvollen Menschen und zeigt ihm, was wirklich zählt im Leben. Tick ist eine absolut humorvolle Persönlichkeit. Während er Billy klare Regeln vorgibt, hält er sich in seinem Privatleben selbst nicht daran, was zu einigen amüsanten Szenen führt. Zuerst weigert er sich, ihn zu unterstützen. Letztendlich wirkt es jedoch so, als würde dessen Kampf zu seinem eigenen werden. Er treibt Billy an und führt ihn schließlich zum Erfolg.
Am meisten beeindruckt hat mich allerdings Oona Laurence. Die 13-jährige spielt Leila, als hätte sie deren Schicksal selbst miterlebt. Wie sie mit dem Tod ihrer Filmmutter umgeht, wie sie ihrem Vater die Leviten liest, wie sie den finalen Kampf erlebt. Bei einem Großteil ihrer Szenen standen mir die Tränen in den Augen. Absolut bemerkenswert.
Auch der Soundtrack hat mich begeistert. Eminem, der ursprünglich für die Hautrolle vorgesehen war, präsentiert Songs, die perfekt zum Storyverlauf passen und die ganzen Szenen noch emotionaler erscheinen lassen.

Wie ihr merkt, bin ich Feuer und Flamme für diesen Film. Ein Gang ins Kino lohnt sich definitiv.




06 September 2015

Rezept: Pasta mit frischen Tomaten und Champignons



Kennt ihr das, wenn im Kühlschrank gähnende Leere herrscht, ihr aber weder Zeit noch Lust habt, noch schnell in den nächsten Supermarkt zu stürmen?
Genauso erging es mir erst vor Kurzem. Gefühlt starb ich bereits vor Hunger, hatte aber nicht wirklich die Zutaten im Haus, um großartige Kochexperimente zu wagen. Die Lösung dieses Problems war jedoch schnell gefunden: Resteverwertung.
Bei mir sieht das zumeist so aus, dass ich erst mal alles, was mir brauchbar erscheint, aus dem Kühlschrank räume und überlege, was ich nun daraus auf die Schnelle zaubern könnte.
In diesem Fall stieß ich auf ein paar frische Tomaten, Champignons sowie Pesto. Schnell reifte also die Idee, Pasta zu kochen.
Das Rezept für mein Experiment, welches sich als ziemlich lecker herausstellte, möchte ich euch nun vorstellen.

Zutaten:
Spaghetti oder Nudeln nach Wahl
Kleine Tomaten
Champignons
Zwiebel
Öl
Salz
Pfeffer
Basilikum
Oregano
Thymian
Pizzagewürz

Die Nudeln kocht ihr nach Packungsanweisung in Salzwasser. Die Tomaten und Champignons dünstet ihr zusammen mit einer halben Zwiebel an und gebt schließlich die al dente gegarten Nudeln hinzu. Ursprünglich wollte ich nun noch etwas Pesto untermischen, entschied mich dann aber spontan um. Stattdessen würzte ich das Ganze mit Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Thymian und meiner Geheimwaffe Pizzagewürz.

Das Ganze schmeckte überraschenderweise ziemlich lecker. Also falls ihr auf die Schnelle etwas Schmackhaftes zaubern wollt, kann ich euch dieses einfaches Rezept wirklich nur empfehlen.


03 September 2015

Uferlos

Uferlos - so soll mein Blog werden.
Mein kleiner Rückzugsort, an dem ich mich wohlfühlen kann, wo ich meine Gedanken, Probleme und Erfahrungen teilen kann.
Unabhängig und ohne Grenzen möchte ich hier sein. Ich will mich nicht einschränken lassen, will frei sein und mich auf nichts festlegen, sondern offen für alles sein.
Uferlos wird ein kleiner bunter Haufen mit vielen verschiedenen Themen werden. Themen, die eine junge Frau auf dem Weg ins Erwachsenwerden bewegen.
Vielleicht wollt ihr ja diesen Weg mit mir gehen.
Ich bin mindestens genauso gespannt wie ihr.

Liebe Grüße
Christina <3